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  Aktueller Stand: 1.090.020 Unterschriften  
  EU-Länder: 968.472 (Stand 06.09.2010)  
     
 

Mission Statements der Träger der Allianz ELIANT

AEFMUTA, «Association Européenne des Fabricants de Médicaments
Utilisés en Thérapeutique Anthroposophique»

Die anthroposophische Medizin steht in einer extremen Minderheitsposition, was es sehr schwer macht, EU-Entscheidungsträger davon zu überzeugen, spezielle Regeln – im Einklang mit den besonderen therapeutischen Methoden - für die Bewertung von Qualität, Sicherheit und Effektivität ihrer Heilmittel aufzustellen. Die Unterstützung durch eine große Anzahl Bürger mit ihrer Unterschrift ist ein nützliches Werkzeug für das Erreichen unseres größten Zieles: den anthroposophischen medizinischen Produkten als voll registrierte oder autorisierte medizinische Produkte ihren Platz auf dem EU-Markt zu verschaffen und so den freien Handel und die freie Verbreitung auf dem gesamten europäischen Markt zu ermöglichen.

Patrick Sirdey
Präsident AEFMUTA


Demeter
Demeter International ist der einzige ökologische Verband, der weltweit ein Netzwerk an individuellen zertifizierten Organisationen aufgebaut hat, und der nicht nur die Interessen des eigenen Verbandes verfolgt. Als ältester Verband für ökologischen Landbau hat sich Demeter stets dafür engagiert, gemeingesellschaftliches Interesse zu stärken. Deshalb möchte Demeter International nicht nur aus eigenem wirtschaftlichen Interesse eine nachhaltige und umweltverträgliche Verbraucherpolitik unterstützen. Demeter International ist davon überzeugt, dass das Erreichen dieser Ziele dem Wohlergehen der Gesellschaft als Ganzem dient. In diesem Sinne fühlt sich Demeter International auch dazu verpflichtet, soziale Interessen zu erweitern, was zum Beispiel die Entwicklung von Verbraucherbewusstsein und –verantwortlichkeit auf der ganzen Welt beinhaltet.Auch wenn Demeter International bei der Lobbyarbeit in Brüssel bereits einige Erfolge erzielt hat, unterstützen wir ELIANT mit dem Ziel einer breiteren Allianz für Nahrungsmittel, Gesundheit und Bildung. Wir sind davon überzeugt, dass eine breite Allianz das Interesse und sogar die Unterstützung der Brüsseler Institutionen erzielt.

Thomas Lüthi

Präsident von demeter International



ECCE European Co-operation in Anthroposophical Curative Education and social Therapie

Anthroposophie ist in der europäischen Tradition verwurzelt
Die Europäische Union basiert auf einer Tradition menschlicher Würde, individueller Entwicklung und Wahlfreiheit in einer pluralistischen Gesellschaft. Dies wird in vielen Artikeln der Europäischen Grundrechte-Charta deutlich. Bereiche anthroposophischer Arbeit, wie Waldorfschulen, anthroposophische Gesundheitspflege, Heilpädagogik und biodynamische Landwirtschaft basieren auf dem Vermächtnis europäischer Denker, und ihre Prinzipien sind fest in dieser europäischen Tradition verhaftet. In einer wachsenden und stetig komplexer werdenden Europäischen Union müssen wir die genannten Werte mit ganzem Herzen fördern!

Wir unterstützen diese europäische Allianz ELIANT, um zu zeigen, dass die Anthroposophie und die Initiativen, Einrichtungen und Produkte, die darauf beruhen, auf einer europäischen Tradition menschlicher Würde, individueller Entwicklung und Wahlfreiheit in einer pluralistischen Gesellschaft basieren. Darum wurde die gemeinsame Charta verabschiedet.

Adrienne Thier                            Bernard Heldt  

Präsident ECCE                           Generalsekretär ECCE

ECCE basiert auf den Grundrechten der Europäischen Union


European Council for Steiner Waldorf Education
Auch wenn die EU als Institution keine direkte Verantwortung für die Bildungspolitik ihrer Mitgliedsstaaten hat, gibt es doch einen wachsenden indirekten Einfluss, der durch die Lissabon-Strategie beschleunigt wurde. Der Ministerrat kommt regelmäßig zusammen, und ein Prozess aus Benchmarking, Peer-Review und dem Austausch guter praktischer Erfahrungen führt zur der Tendenz, bestimmte Bildungspraktiken oder –politiken gleichzeitig in mehreren Mitgliedsstaaten anzuwenden, und damit zu einer diskreten, informellen Harmonisierung. Die Europäische Kommission hat im Rahmen ihrer Kompetenzen für besondere Maßnahmen neben den Bildungsprogrammen, die von den Mitgliedsstaaten selbst vorgelegt wurden, viele Programme selbst entwickelt, und diese sind im Laufe der Jahre von den Waldorfschulen auch erfolgreich angewendet worden. Jetzt bewegt sich die EU jedoch durch die gegenseitige Anerkennung von Qualifikationen und ihrer neuesten Initiative auf dem Gebiet der Kinderrechte auf neues Terrain.
Die Gefahr liegt in einer zukünftigen Konsolidierung, die das elterliche Wahlrecht negativ beeinflussen könnte, wie wir es bereits in medizinischen und landwirtschaftlichen Bereichen gesehen haben. Um dem vorzubeugen, brauchen wir eine stärkere Stimme in Brüssel. Dies kann durch die Bildung von Plattformen erfolgen, die genug Unterstützung von der Basis haben, um ernst genommen zu werden. ECSWE nimmt bereits an einer Reihe dieser Plattformen teil und vertritt die Schulbewegung in der ELIANT Allianz.

Christopher Clouder

Direktor
European Council for Steiner Waldorf Education


EFPAM European Federation of Patients’ Association for Anthroposophic Medicine

Die Ergebnisse der Aktion ELIANT helfen uns dabei, die Sorgen und Interessen unserer 60.000 Mitglieder zu vertreten, die von Hunderttausenden von Bürgern in ganz Europa geteilt werden – und das in einem Maßstab und mit einer Wirkung, die EFPAM alleine niemals erreichen würde. Die Koordinierung der Interessen all dieser Organisationen, die auf dem weiten Feld der angewendeten Anthroposophie tätig sind, führt hoffentlich zu einer effizienten und erfolgreichen Lösungsmöglichkeit für die kollektiven Probleme, denen sich diese Organisationen in Europa immer stärker gegenübersehen und die ihre Existenz und Zukunft bedrohen.

Eins der dringlichsten Ziele für EFPAM und seine Mitgliedsverbände ist die Verfügbarkeit von anthroposophischen Heilmitteln in Europa. Die aktuelle rechtliche Situation ist für einen fairen und reibungslosen Umgang mit einer großen Zahl von anthroposophischen Medikamenten, die es auf dem Markt gibt und die seit Jahrzehnten von Zehntausenden von Patienten in ganz Europa verwendet werden, inadäquat. Zusammen mit den anderen Organisationen, die unter dem Schirm von ELIANT vereint sind, versucht unser Verband, diese unausgewogene und diskriminierende Situation in Europa zu ändern. Die überzeugende Unterstützung vieler Europäer durch die Unterzeichnung unserer gemeinsamen Charta ist für unsere Arbeit lebensnotwendig.                                    

René de Winter

Präsident European Federation of Patients’ Association for Anthroposophic Medicine


Förderstiftung Anthroposophische Medizin
Die Förderstiftung Anthroposophische Medizin unterstützt die Belange der anthroposophisch medizinischen Bewegung weltweit und ist als Stiftung des privaten Rechts anerkannt und in der Schweiz und Deutschland steuerbefreit.

Für Planung und Durchführung der Aktion ELIANT steht sie als Rechtsträger zu Verfügung. Sie hat diese Aufgabe auf Bitten der Träger der Allianz hin übernommen, da die rechtliche Sicherung der Anthroposophischen Medizin und deren Bekanntmachung in der Öffentlichkeit zu ihren Satzungszwecken gehören. Sie sieht in der Aktion ELIANT ein entscheidendes Instrument, um die Zivilisationsaufgabe der Anthroposophie auf medizinischem Felde wirksam zu unterstützen.

Dr. med Michaela Glöckler
Stiftungsratsvorsitzende
Förderstiftung Anthroposophische Medizin


gesundheit aktiv
ELIANT unterstützt uns in unseren Anliegen wesentlich, und verschafft unseren 9000 Mitgliedern durch seine Aktion auf europäischer Ebene Stimme und Gehör.

Wir werden als angeschlossener Trägerverband die Aktion weiterhin nach allen Kräften unterstützen, weil wir das Eintreten für die angewandte Anthroposophie im Rahmen einer konzertierten Aktion für den Fortbestand des weiteren Wirkens anthroposophischer Bestrebungen auf den verschiedenen Lebensgebieten für existentiell wichtig und notwendig halten.

Hans-Jürgen Schumacher
Geschäftsführer
gesundheit aktiv


IBDA, Internationaler Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft
IBDA 
unterstützt ELIANT bei der Förderung einer Bildung von Netzwerken von anthroposophischen Initiativen in Europa. IBDA ist stolz darauf, Partner der anderen Organisationen zu sein, die ELIANT tragen. ELIANT ist ein notwendiges Werkzeug für die Erreichung der Ziele von öffentlichem Bewusstsein und staatlicher Befürwortung für Lebensqualität und kulturellem Pluralismus in Europa.

Ueli Hurter
Präsident IBDA


Internationale Koordination Anthroposophische Medizin / IKAM
In der IKAM haben sich 16 Vertreter verschiedener Berufs- und Sachgebiete der anthroposophisch medizinischen Bewegung zusammengeschlossen und bilden so das internationale Arbeitskollegium der Medizinischen Sektion am Goetheanum (siehe auch www.medsektion-goetheanum.ch ). Die Aktion ELIANT wird als eminent wichtig angesehen, nicht nur zur Unterstützung der Schaffung erforderlicher Rechtsgrundlagen für die Anthroposophische Medizin (AM), auch die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit ist notwendig, um den eigenständigen spirituellen Ansatz der AM im Kontext der gegenwärtigen komplementärmedizinischen Richtungen sichtbar zu machen. AM ist im Europa der Gegenwart weitgehend unbekannt.

Jürgen Schürholz / Heike Sommer
Koordination Öffentlichkeitsarbeit IKAM


IVAA Inernationale Vereinigung Anthroposophischer Ärztegesellschaften
Die IVAA stellt den Dachverband anthroposophischer Ärztegesellschaften dar und hat als Zielsetzung die rechtlich-politische Sicherung der anthroposophischen Medizin in Europa und weltweit.

Um bei unseren Aktivitäten auf EU Ebene mit entsprechender Glaubwürdigkeit und Nachdruck auftreten zu können, ist der Nachweis nötig, dass die AM eine breite Nachfrage in der Zivilbevölkerung hat. Deshalb ist die Weiterführung der „Aktion ELIANT“, d.h. der Sammlung der Unterschriften aus Sicht der IVAA dringend erforderlich.

Dr. med. Peter Zimmermann
Präsident IVAA


Warum braucht die anthroposophische Bewegung die europäische Allianz ELIANT?

Warum sammelt diese Allianz eine Million Unterschriften?

Zweck der Unterschriftensammlung

In unserer bisherigen Arbeit auf europäischer Ebene hat sich gezeigt, dass anthroposophische Einzelverbände allzu schnell als eine nur kleine Randgruppe bewertet werden. Mit der Bildung der Allianz ELIANT haben wir uns eine europäische Plattform aufgebaut, um als europäische Nichtregierungsorganisation den bestehenden gesellschaftspolitischen Spielraum der europäischern Ebene zu nutzen und uns mit anthroposophischen Gesichtspunkten an dem gesellschaftspolitischen Diskurs in der EU zu beteiligen und gegenüber den europäischen Entscheidungsträgern unsere speziellen anthroposophischen Anliegen einzubringen, sowie für ihre Durchsetzung einzutreten. Die Allianz ELIANT ist eine Investition in die Zukunft.

Die gegenwärtige Unterschriftensammlung ist die erste gemeinsame Aktion, um diese Allianz mit Leben zu erfüllen und ihren zukünftigen Aktionen den notwendigen quantitativen Rückhalt zu verleihen. Mit der breiten Streuung der Unterschriftensammlung wird verdeutlicht, dass unsere Initiativen viele zehntausende von Menschen in Europa und in Übersee bewegen und wir keineswegs nur kleine unbedeutende Randgruppen vertreten. Man sollte nicht übersehen, dass die Menschen, die unterschreiben, dies  auch als Verbraucher tun, die explizit  Dienstleistungen und Produkte aus angewandter Anthroposophie unterstützen, um so zur Vielfalt in Europa beizutragen.

Die große Zahl der bereits eingegangenen Unterschriften verweist darauf, dass unser Einsatz für mehr Lebensqualität und kulturelle Pluralität im allgemeinen menschlichen Interesse liegt und keineswegs nur ein ausschließlich anthroposophisches Anliegen darstellt und die Aktionsfähigkeit unserer Allianz unter Beweis stellt.

Einordnung der Unterschriftensammlung in den vertragsrechtlichen Kontext der EU

In dem früheren Verfassungsvertrag, der von einem europäischen Konvent und in engem Zusammenhang mit der Erweiterung der EU auf 27 Staaten ausgearbeitet worden war, waren Elemente der partizipativen Demokratie als Neuerungen zur Stärkung der Bürgernähe enthalten. Diese sind jetzt in den „Vertrag von Lissabon“ vom 13. Dezember 2007 übernommen worden, dessen Ratifizierung durch die Mitgliedstaaten zum 1. Januar 2009 abgeschlossen sein soll.

Die neuen Bestimmungen des Artikels 8 b, die in den EU-Vertrag eingefügt werden, geben den Bürgerinnen und Bürgern, den repräsentativen Verbänden und der Zivilgesellschaft erheblich erweiterte Möglichkeiten der Mitwirkung an den Entscheidungen der EU Institutionen. Insbesondere ist in Absatz 4 vorgesehen, dass eine Million Unionsbürgerinnen und Bürger die Initiative ergreifen und die Kommission auffordern können, dem europäischen Gesetzgeber geeignete Vorschläge zu Themen zu unterbreiten, zu denen es nach Auffassung jener Bürgerinnen und Bürger eines Rechtsaktes der Union bedarf.

Zusammen mit anderen Organisationen der europäischen Zivilgesellschaft werden wir der Europäischen Kommission  Vorschläge für ein Ausführungsgesetz zu diesen Bestimmungen unterbreiten. Unsere Unterschriftensammlung, die wir wie andere Nichtregierungs-organisationen im Vorgriff auf das Inkrafttreten der neuen Regelung begonnen haben, bringt uns zeitlich in eine günstige Lage für dieses Unterfangen.

Zu den Neuerungen in der EU gehört auch, dass mit dem Vertrag von Lissabon die europäische Grundrechtecharta verbindliche Rechtskraft erlangt. In der Charta unserer Allianz berufen wir uns ausdrücklich auf die in dieser Grundrechtecharta gesicherte Pluralität.

Fazit

Insgesamt werden die Träger der Allianz ELIANT mit der jetzt laufenden Unterschriften-sammlung in die Lage versetzt, sich gegenüber den europäischen Entscheidungsträgern solide zu positionieren sowie die Durchsetzungsfähigkeit  der anthroposophischen Anliegen zu stärken und zu verbessern. Unsere Allianz befördert außerdem die dringend notwendige Zusammen-arbeit der verschiedenen Sektoren angewandter Anthroposophie, die zumindest auf europäischer Ebene bisher so nicht bestanden hat. Die Allianz ELIANT wird ihre Tätigkeit mit einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit begleiten und die Zusammenarbeit mit den horizontalen Partnerorganisationen der Zivilgesellschaft intensivieren.

Quelle: www.consilium.europa.eu

 

 

Mission Statements in Spanischer Sprache

 


 

 


 
     
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